Meine Route auf der Insel Kreta
Urlaub auf Kreta: Heraklion - Palast von Knossos — Rethymno — Chania - Elafonisi - Lassiti-Plateau - Agios Nikolaos - Elounda - Spinalonga.
🗓 2026-08-06 — 2026-08-10
5 Tage
Tag 1. Heraklion - Palast von Knossos und Altstadt
Die Insel auf der Karte scheint nicht so groß zu sein, aber wenn du anfängst, eine Route zu erstellen, stellt sich heraus, dass zwischen «Lass uns morgens den Palast sehen, dann zum Strand gehen und abends in eine andere Stadt schauen» Kilometer von Straßen, Serpentinen und meinem ewigen Optimismus liegen. Am Ende entschied ich mich, nicht alles zu sehen, sondern machte eine Route für fünf Tage, in der ich alte Städte, schöne Strände, Bergstraßen und einige Orte kombinierte, an die ich wirklich fahren wollte. Ich habe das Auto genommen und eine Unterkunft im Voraus gebucht, weil das Auto auf Kreta die Möglichkeiten stark erweitert. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man auch reisen, aber ich wollte selbst entscheiden, wo ich anhalten und wo ich weiter fahren soll, denn manchmal ist es eine zufällige Aussichtsplattform, die interessanter ist als der Punkt, den du eine Woche auf der Karte markiert hast. Die Route war ziemlich dicht, aber in fünf Tagen habe ich es geschafft, ein ganz anderes Kreta zu sehen – historisch, Berg-, Strand- und das Faule, wo ich einfach am Meer sitzen und nirgendwo hingehen möchte. Aus den Ruinen nachgebaute Fragmente des Palastes von Knossos Archäologischer Komplex von Knossos Am ersten Tag habe ich beschlossen, mit Heraklion zu beginnen, weil es für mich nicht die vernünftigste Entscheidung war, nach Kreta zu fliegen und sofort irgendwo am anderen Ende der Insel abzureisen. Nachdem ich das Auto erhalten hatte, ging ich in Richtung des Palastes von Knossos, der ganz in der Nähe von Heraklion liegt. Und hier wurde mir zum ersten Mal klar, dass die Fotos die Größe des Ortes nicht vermitteln: Wenn man zwischen den alten Mauern spaziert und sich vorstellt, dass hier vor ein paar tausend Jahren eine ganze minoische Zivilisation existierte, beginnt man, den normalen Urlaub etwas anders zu betrachten. Der Palast von Knossos erwies sich als eine Attraktion, für die es sich lohnt, früh anzukommen. Tagsüber kommen ziemlich viele Leute hierher, deshalb ist es am Morgen viel angenehmer zu gehen, besonders wenn Sie nicht die Hälfte der Tour in der Warteschlange verbringen oder nach einem Ort suchen, an dem Sie normalerweise ein Foto machen können. Ich habe ehrlich versucht, genau auf die Geschichte des Palastes zu hören, aber ich habe mich regelmäßig mit dem Gedanken beschäftigt, dass ich stehe und nur Steine betrachte, um mir vorzustellen, wie das alles in alten Zeiten aussah. Festung von Kules Nach Knossos kehrte ich nach Heraklion zurück und ging gut gelaunt spazieren. Ich habe den venezianischen Hafen, die Festung von Kules, angeschaut, bin am 25. August die Straße entlang gelaufen und habe auf den Lwiwplatz geschaut. Nach den historischen Ruinen war es besonders schön, einfach im Café zu sitzen, Kaffee zu trinken und die Stadt zu beobachten. Venezianische Festung in Heraklion Und ich ging auch zur venezianischen Festung, die 9 Kilometer westlich von Heraklion liegt. Trotzdem ist es bequem, mit dem Auto zu reisen, ich musste kein Taxi suchen und in einer Fremdsprache mit dem Fahrer verhandeln. Ich fühle mich zuversichtlich und genieße den lang ersehnten Urlaub. Am Abend wurde mir klar, dass der erste Tag ziemlich anstrengend war, obwohl es nach dem Plan schien, als würde ich nur ein paar Orte sehen. Damals erinnerte ich mich zum ersten Mal an meine Lieblingsregel für Autofahrten: Wenn der Navigator sagt, dass es zwanzig Minuten bis zum nächsten Punkt dauert, bedeutet das überhaupt nicht, dass ich in zwanzig Minuten dort ankommen werde.
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Tag 2. Rethymno und Chania sind zwei Städte an einem Tag
Am zweiten Tag ging ich in den Westen der Insel. Die erste Station war Rethymnon, es wird auch Rethymnon genannt. Hier hat mir sofort die Kombination aus alter Architektur, engen Straßen und dem Meer gefallen. Ich ging durch die Altstadt, erreichte den Hafen von Venedig und stieg zur Festung Fortezza auf, die einen tollen Blick auf die Stadt und die Küste bietet. Fortezza-Festung Rethymnon war genau der Ort, an dem ich mir ständig sagte: «Noch zehn Minuten – und wir fahren weiter.» Dann verging eine halbe Stunde, ich fand eine weitere schöne Straße, kam vorbei, um einen Kaffee zu trinken und vergaß wieder die Existenz des Zeitplans. Am Ende verließ ich Rethymno später, als ich es wollte, aber ich beschloss, mir keine Sorgen zu machen, denn im Urlaub ist es manchmal nützlich, wenigstens manchmal seinen eigenen Plan zu verlieren. Die Festung Fortezza ist eine der größten erhaltenen venezianischen Festungen in Europa. Das Ausmaß ist natürlich erstaunlich, ich habe es nie bereut, einen ungeplanten Stopp gemacht zu haben. Chania Als nächstes fuhr ich nach Chania. Die Altstadt von Chania hat sich als einer meiner Lieblingsorte auf Kreta erwiesen: venezianische Gebäude, enge Gassen, ein Hafen, ein Leuchtturm und eine große Anzahl kleiner Cafés. Ich ging lange entlang der Promenade spazieren und setzte mich dann einfach auf die Terrasse und beobachtete die Leute. Besonders gefiel dem venezianischen Hafen mit dem Leuchtturm. Am Abend wurde es hier noch angenehmer, als die Hitze des Tages ein wenig schlief und die Stadt begann, ganz anders auszusehen. Ich erkannte, dass Chania für einen separaten Tag verlassen werden könnte, aber meine Route ähnelte bereits dem Versuch, drei Ferien gleichzeitig zu verbringen.
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Tag 3. Elafonisi und die Küste
Den dritten Tag widmete ich der Natur und ging zum Strand von Elafonisi. Der Weg dorthin ist selbst Teil der Reise geworden: Berge, kleine Dörfer, Serpentinen und Ausblicke, die ich mehrmals auf der Suche nach einem Ort zum Anhalten gemacht habe. Strandabschnitt von Elafonisi mit rosa Sand und Felsen entlang der Küste Als ich endlich bei Elafonisi ankam, wurde mir klar, warum die Leute bereit waren, hierher zu fahren. Das klare Wasser, der helle Sand, die Lagune und der berühmte rosa Farbton einiger Strandabschnitte ergeben ein sehr schönes Bild. Es stimmt, mir wurde ziemlich schnell klar, dass es besser ist, früher zu kommen, wenn du den Ort in Ruhe genießen willst, weil es später viel mehr Leute gibt. Nach dem Strand kehrte ich nicht sofort nach Chania zurück und beschloss, eine kleine Fahrt entlang der Küste zu unternehmen. Es war der Tag, an dem der Plan endlich zu bröckeln begann, aber nur auf eine gute Art und Weise. Ich bin mehrmals von der Hauptstraße abgekommen, habe am Meer angehalten und einfach auf den Steinen gesessen, weil ich nach ein paar Tagen intensiven Programms ein wenig Ruhe haben wollte. Ich bin schon ziemlich müde nach Chania zurückgekehrt, aber ich hatte das Gefühl, dass es der dritte Tag war, an dem ich am meisten Urlaub hatte. Es gibt keine Paläste, Festungen und lange Listen von Sehenswürdigkeiten – nur die Straße, das Meer und das Gefühl, dass man nirgendwohin eilen muss.
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Tag 4. Das Lassiti-Plateau und Agios Nikolaos
Am vierten Tag setzte ich mich wieder ans Steuer und fuhr in Richtung Osten Kretas. Ich beschloss, auf dem Lassiti-Plateau vorbeizufahren, weil ich nicht nur die Küste, sondern auch den Berg Kreta sehen wollte. Nach der Meereslandschaft hat sich alles um sich dramatisch verändert. Der Weg ging nach oben, es entstanden Berge, kleine Dörfer und ein ganz anderer Lebensrhythmus. Ich habe mir einige Sehenswürdigkeiten angesehen. Unten füge ich ein Foto eines Denkmals bei, an dem ich nicht vorbeikommen konnte. Es wurde gebaut, um die Erinnerung an die Tragödie und die Rolle der Ereignisse im Kampf um die Befreiung Kretas zu bewahren. Denkmal zum Gedenken an die Zerstörung von Lassiti durch die osmanischen und ägyptischen Truppen im Mai 1867 Ich hielt mehrmals an, nur um die Landschaft zu betrachten, und stellte wieder einmal sicher, dass das Auto auf Kreta nicht nur ein Fortbewegungsmittel war, sondern auch eine Möglichkeit, ständig Orte zu finden, nach denen ich nicht suchen wollte. Wolismeni-See, Agios Nikolaos Nach dem Plateau ging ich nach Agios Nikolaos. Die Stadt liegt um den Voulismeni-See herum und ich habe es genossen, einfach herumzulaufen, in einem Café zu sitzen und die Boote anzuschauen. Nach der Bergstraße fühlte sich dieser Ort fast wie eine Erholungspause vor dem letzten Tag an. Ich wünschte, ich hätte das Telefon nicht aufgeladen, ich hätte mehr Bilder machen können. Aber es ist eine Lektion für die Zukunft – achten Sie auf das Aufladen und nehmen Sie immer eine Powerbank mit. Am Abend ging ich entlang der Promenade spazieren und erkannte, dass Kreta es geschafft hatte, mir in vier Tagen mehrere völlig unterschiedliche Gesichter zu zeigen. Dabei schaffte es die Insel immer noch, so zu bleiben, wo man einfach an der Straße anhalten, das Meer betrachten und erkennen konnte, dass man im Moment überhaupt keine Sehenswürdigkeiten braucht.
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День 5. Спиналонга и финальный день у моря
Последний день я решил провести без попытки установить мировой рекорд по количеству увиденных достопримечательностей. Утром отправился в сторону Элунды, откуда можно добраться до острова Спиналонга. Элунда Спиналонга Спиналонга – одно из тех мест, где история ощущается особенно сильно. На небольшом острове сохранилась крепость, венецианские укрепления и поселение, связанное с историей бывшей колонии для людей, больных лепрой. Когда гуляешь по каменным улицам и смотришь на море вокруг, довольно сложно воспринимать это место просто как красивую туристическую точку. После Спиналонги я вернулся на материковую часть и решил больше никуда не спешить. Пообедал в Элунде, потом нашёл место у моря и несколько часов просто отдыхал. Конечно, мой внутренний турист пытался убедить меня, что последний день нельзя тратить без новых достопримечательностей. Но я его победил. Иногда после четырёх дней поездок, подъёмов, пляжей и серпантинов лучший план – это вообще отсутствие плана. Что я успел увидеть за пять дней Если собрать весь маршрут в одну схему, получилось довольно насыщенно: Ираклион – Кносский дворец – Ретимно – Ханья – Элафониси – плато Лассити – Агиос-Николаос – Элунда – Спиналонга . При этом я специально не пытался объехать абсолютно весь остров, потому что за пять дней это превратилось бы скорее в соревнование с навигатором, чем в отдых. Крепость Кулес Больше всего мне понравилось, что Крит постоянно меняется. Утром ты можешь гулять среди древних руин, через пару часов ехать по горной дороге, а вечером сидеть у моря с тарелкой местной еды и смотреть на закат. Элафониси на закате Если бы я сейчас составлял этот маршрут заново, то, скорее всего, оставил бы те же места, но сделал бы его немного спокойнее. На некоторые точки я бы выделил больше времени, особенно на Ханью и побережье, потому что там очень легко сказать себе «посмотрю быстро» и внезапно обнаружить, что прошло три часа. А ещё я точно снова взял бы машину. Потому что главный плюс Крита для меня оказался не только в знаменитых достопримечательностях, а в самой дороге между ними. Ты едешь по острову, за окном меняются горы, оливковые рощи и море, впереди очередной поворот, а ты уже не знаешь, что там будет – и именно ради этого я и люблю такие путешествия. В общем, пять дней на Крите прошли примерно так, как и должны проходить хорошие поездки: я посмотрел гораздо больше, чем планировал, потратил на дорогу немного больше времени, чем обещал себе, несколько раз заблудился, пару раз поменял маршрут и в последний вечер уже думал только об одном – почему я не взял отпуск хотя бы на десять дней.
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