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Loch Ness

Loch Ness ist einer der bekanntesten Seen Schottlands. Er liegt im Great Glen im Norden des Vereinigten Königreichs und zieht Besucher mit Berglandschaften, historischen Burgen und der Legende des Ungeheuers Nessie an. Darüber hinaus zeichnet er sich durch seine große Tiefe und sein enormes Süßwasservolumen aus.

Die maximale Tiefe von Loch Ness wird üblicherweise mit etwa 230 Metern angegeben, die durchschnittliche Tiefe beträgt rund 132 Meter. Damit ist Loch Ness der zweittiefste See Schottlands nach Loch Morar. Mit einem Volumen von ungefähr 7,45 Kubikkilometern ist er der größte See des Vereinigten Königreichs nach Wasservolumen.

Wie tief ist Loch Ness?

Die meistgenannte maximale Tiefe beträgt 230 Meter. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei ungefähr 132 Metern, sodass auch große Bereiche abseits des tiefsten Punktes sehr tief sind.

Eine bathymetrische und seismische Untersuchung aus dem Jahr 1991 ergab eine maximale Tiefe von 226,96 Metern. Nachschlagewerke runden diesen Wert meist auf 230 Meter auf und folgen damit den früheren Messungen. Die Abweichung hängt mit den verwendeten Messmethoden zusammen.

Wo liegt der tiefste Punkt von Loch Ness?

Der bei der Untersuchung von 1991 erfasste tiefste Punkt befindet sich im nördlichen Becken, etwa einen Kilometer südlich von Urquhart Castle. Die ungefähren Koordinaten sind 57°18′57″ nördlicher Breite und 4°26′02″ westlicher Länge.

Der Unterwasserboden ist unregelmäßig geformt. Steile Ufer fallen zu tiefen Bereichen ab, während die Gegend nahe dem Fluss Foyers zwei tiefe Becken voneinander trennt. Deshalb unterscheidet sich die Tiefe je nach Abschnitt und muss mit speziellen Messverfahren ermittelt werden.

Größe und Eigenschaften von Loch Ness

Der See erstreckt sich etwa 36 Kilometer von Südwesten nach Nordosten. Seine Oberfläche umfasst rund 56 Quadratkilometer, die mittlere Breite beträgt ungefähr 1,5 Kilometer und das Wasservolumen wird auf etwa 7,45 Kubikkilometer geschätzt.

Die maximale Tiefe liegt bei etwa 230 Metern, die durchschnittliche Tiefe bei rund 132 Metern. Loch Ness enthält mehr Süßwasser als alle Seen Englands und Wales zusammen. Das liegt vor allem an seiner Tiefe, obwohl andere schottische Seen eine größere Oberfläche besitzen können.

Warum ist Loch Ness so tief?

Der See liegt im Great Glen, einem Tal entlang einer bedeutenden geologischen Störungszone. Auch Gletscher haben die Landschaft geformt und Teile des Tals vertieft. Unter Wasser fallen steile Hänge in ein tiefes Becken ab und verleihen Loch Ness sein charakteristisches Profil.

Warum wirkt das Wasser dunkel?

Das Wasser kann aufgrund organischer Stoffe und Partikel aus den umliegenden Hängen und torfreichen Böden dunkel erscheinen. Auch Licht und Wetter beeinflussen die Farbe. Das dunkle Wasser gehört zum geheimnisvollen Erscheinungsbild des Sees, ist aber kein Beweis für ein unbekanntes Lebewesen.

Loch Ness und die Legende von Nessie

Weltweite Bekanntheit erlangte Loch Ness durch die Geschichten über Nessie, ein angeblich großes Wesen, das in der Tiefe leben soll. Berichte über ungewöhnliche Sichtungen machten den See zu einem der bekanntesten Reiseziele Schottlands. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch keine überzeugenden Beweise für die Existenz eines unbekannten großen Tieres geliefert. Die Legende bleibt ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kultur und des Tourismus.

Sehenswürdigkeiten rund um Loch Ness

Am Westufer befinden sich die Ruinen von Urquhart Castle, einer der bekanntesten historischen Orte Schottlands. Die Burg liegt auf einer felsigen Landzunge und bietet weite Ausblicke über den See. Besucher können außerdem Drumnadrochit erkunden, Bootsausflüge unternehmen und in örtlichen Besucherzentren mehr über Nessie erfahren. Fort Augustus am südlichen Ende des Sees ist für die Schleusen des Kaledonischen Kanals bekannt.

Wo liegt Loch Ness und wann lohnt sich ein Besuch?

Loch Ness liegt in den schottischen Highlands nahe Inverness. Die Region ist mit dem Auto, dem Bus oder im Rahmen einer organisierten Tour erreichbar. Die Straße A82 verläuft am Westufer; Inverness, Drumnadrochit und Fort Augustus eignen sich als Ausgangspunkte.

Vom späten Frühling bis zum frühen Herbst sind die Tage länger und eignen sich gut für Besichtigungen. Das Wetter in den Highlands kann schnell wechseln. Daher empfiehlt sich wasserfeste Kleidung, und Öffnungszeiten sowie Fahrpläne für Boote und öffentliche Verkehrsmittel sollten vor der Reise geprüft werden.

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