Der Sagano-Bambuswald ist eine der bekanntesten Naturattraktionen von Kyoto und eine der bekanntesten Landschaften Japans. Die hohen Bambusstängel bilden auf beiden Seiten des Wanderweges eine dichte grüne Wand, und das Sonnenlicht dringt in kleinen Flecken durch das Laub. Wenn der Wind aufsteigt, beginnt der Bambus zu schwingen und erzeugt ein charakteristisches Rascheln.
Der berühmte Bambushain befindet sich im Stadtteil Arashiyama im Westen von Kyoto. Der Wald selbst ist jedoch nur ein Teil des großen historischen Territoriums von Sagano und Araciyama. In der Nähe befinden sich alte buddhistische Tempel, traditionelle Gärten, der Fluss Oi, die Togetsu-Ke-Brücke und andere interessante Orte.
Deshalb ist es besser, einen Ausflug in den Bambuswald nicht als einen Besuch in einer kleinen Sehenswürdigkeit zu betrachten, sondern als einen Spaziergang durch eines der schönsten historischen Viertel von Kyoto.
Wo befindet sich der Bambuswald von Sagano
Der Bambuswald befindet sich im westlichen Teil von Kyoto, im Stadtteil Saga Arashiyama. Der Hain befindet sich in der Nähe des Tenru-Ji-Tempels und des Bahnhofs Saga Arashiyama.
Der Name Sagano bezieht sich auf die historische Gegend, die den nördlichen Teil des Bezirks Arashiyama einnimmt. Seit Jahrhunderten ist dieses Gebiet mit der Natur und Kultur von Kyoto verbunden. Vertreter der Aristokratie kamen hierher, um die Berge, den Fluss, die Herbstblätter und andere natürliche Landschaften zu bewundern.
Heute sind Sagano und Arashiyama eine der beliebtesten Touristengebiete in Kyoto. Eine große Anzahl von Tempeln, Gärten und traditionellen Landschaften ist hier erhalten geblieben, und der Bambushain wurde zum Hauptsymbol dieses Teils der Stadt.
Warum ist der Bambuswald von Sagano so berühmt
Der Haupteindruck des Waldes wird durch hohe Bambusstängel erzeugt, die sehr nahe beieinander wachsen. Sie bilden eine Art grüner Korridor, in dem ein Fußweg verläuft. Die Höhe des Bambusses und die Dichte des Dickichts schaffen ein ungewöhnliches Raumgefühl. Selbst an einem sonnigen Tag kann es im Inneren des Hains deutlich dunkler sein als im Freien. Das Licht geht zwischen den Stielen und Blättern durch, und der Wind lässt den Bambus bewegen und sich miteinander in Berührung kommen.
Das Geräusch des Windes in einem Bambushain gilt als eines der Merkmale dieses Ortes. In Japan werden Naturgeräusche traditionell als wichtiger Teil der umliegenden Landschaft wahrgenommen, so dass ein Spaziergang durch Sagano nicht nur mit visuellen Eindrücken verbunden ist.
Es war die Kombination aus grünen Bambuswänden, Licht, Stille und charakteristischem Rascheln, die den Hain zu einem der am meisten fotografierten Orte in Kyoto machte.
Sagano und Arashiyama sind derselbe Ort?
Die Namen Sagano und Arashiyama werden oft zusammen verwendet, aber historisch gesehen sind sie verschiedene Teile eines großen Gebiets.
Arashiyama liegt südlich des Flusses Oi und ist bekannt für seine Tempel, Berge und die Togetsu-ke-Brücke. Sagano liegt nördlich des Flusses. In diesem Teil befindet sich der berühmte Bambuswald.
In Reiseführern wird der Hain oft als Araciyama-Bambuswald bezeichnet, obwohl er geografisch zum Gebiet von Sagano gehört. Daher können beide Namen gefunden werden, wenn Sie nach Informationen zu Sehenswürdigkeiten suchen.
Tenru-ji-Tempel
Eine der Hauptattraktionen in der Nähe des Bambushains ist der Tenru-ji-Tempel. Es gehört zu den wichtigsten Zen-Tempeln von Kyoto und wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Besonders bekannt ist der Tempelgarten, in dem die traditionelle japanische Landschaft mit Blick auf die umliegenden Berge vereint ist. Nach dem Besuch von Tenru-ji ist es bequem, den Spaziergang in Richtung des Bambushains fortzusetzen.
Diese Route ermöglicht es Ihnen, zwei verschiedene Seiten von Kyoto auf einmal zu sehen: die Architektur und die Gartenkultur der antiken Stadt und dann die natürliche Landschaft mit hohen Bambusgestrüpp.
Tempel von Nonomiya
In der Nähe des Bambushains befindet sich der kleine Tempel von Nonomiya. Es ist mit den alten Traditionen des japanischen Kaiserhofs verbunden. In der Vergangenheit war Nonomiya der Ort, an dem Vertreter der kaiserlichen Familie vor der Abreise zum Ise-Tempel ausgebildet wurden. Heute zieht der Tempel Besucher mit seiner ruhigen Atmosphäre und seiner traditionellen Architektur an.
Aber es ist bequem, die Route zusammen mit dem Bambuswald zu integrieren, da diese Sehenswürdigkeiten nebeneinander liegen.
Die Togetsu-ke-Brücke und der Fluss Oi
Ein weiteres Symbol von Arashiyama ist die Togetsu-ke-Brücke über den Fluss Oi. Es befindet sich in der Nähe der wichtigsten touristischen Routen und gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Gegend.
Der Name der Brücke bedeutet übersetzt "die Brücke, die den Mond kreuzt». Es wird angenommen, dass dieser Name mit dem Eindruck der Bewegung des Mondes durch den Nachthimmel über der Brücke verbunden ist.
Von Togetsu-ke genießen Sie Fluss- und Bergblick. Besonders malerisch ist es hier im Frühling und Herbst, wenn die umgebende Vegetation ihre Farbe ändert.
Villa Okotie Sanso
Nach einem Spaziergang durch den Bambushain können Sie den Weg zur Villa Okotie Sanso fortsetzen. Dies ist die ehemalige Privatresidenz des japanischen Schauspielers Okotie Danjiro, die sich am Hang des Berges befindet.
Das Hauptmerkmal der Villa ist der traditionelle Garten. Von der Unterkunft genießen Sie einen Panoramablick auf Kyoto und die umliegenden Berge. Die Gärten sind während der Herbstsaison besonders schön, wenn das Laub rote und goldene Farbtöne annimmt.
Die Villa befindet sich direkt im Bereich des Bambushains und ist daher bequem zu Ihrer Route hinzuzufügen, wenn Sie ein paar Stunden in Arashiyama verbringen möchten.
Iwatayama Affenpark
Auf der anderen Seite des Flusses Oi befindet sich der Affenpark Iwatayama. Es liegt am Hang eines Berges und beherbergt japanische Makaken.
Um in den Park zu gelangen, müssen Sie einen Fußweg erklimmen. Die Belohnung ist nicht nur die Möglichkeit, Affen zu sehen, sondern auch der Panoramablick auf Kyoto von oben.
Der Park kann nach einem Spaziergang durch den Bambushain besichtigt werden, wenn Sie der Route eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit hinzufügen möchten.
Wie kommt man zum Bambuswald von Sagano
Sagano aus dem Zentrum von Kyoto zu erreichen ist einfach genug. Eine der bequemsten Optionen ist der JR-Bahnhof Sagano von Kyoto Station nach Saga-Arashiyama Station.
Die Fahrt dauert je nach Zugtyp etwa 10 bis 15 Minuten. Vom Bahnhof zum Bambushain müssen Sie etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß gehen.
Eine andere Option ist die Randeng-Bahnlinie, die den zentralen Teil von Kyoto mit Arashiyama verbindet. Seine Station befindet sich näher an den Hauptattraktionen der Gegend.
Es gibt auch Busse nach Araciyama, aber in Zeiten hoher Touristensaison können die Straßen überlastet sein. Daher erweist sich der Zug oft als vorhersehbarer Weg, um das Gebiet zu erreichen.
Wann ist es besser, den Bambuswald zu besuchen
Der Bambushain ist das ganze Jahr über für Spaziergänge geöffnet, daher können Sie je nach Reiseziel einen geeigneten Zeitpunkt wählen.
Das Wichtigste ist die Tageszeit. Tagsüber kann Sagano sehr überfüllt sein, besonders während der Kirschblütenzeiten und der herbstlichen Veränderung der Blattfarbe. Wenn Sie den Hain in einer ruhigeren Atmosphäre sehen und Fotos mit weniger Menschen machen möchten, ist es besser, früh am Morgen zu kommen. Im Frühling zieht Arashiyama mit blühenden Bäumen an, im Sommer gibt es viel Grün in der Umgebung und im Herbst sind die Berge und Gärten in roten und goldenen Farbtönen gefärbt. Im Winter sind es normalerweise weniger Besucher, und grüner Bambus kontrastiert besonders mit den kalten Farben der umliegenden Landschaft.
Wie lange dauert es für einen Besuch
Der Bambushain selbst kann schnell genug passieren, aber es lohnt sich nicht, nur ein paar Dutzend Minuten für eine Reise zuzuweisen. Der Hauptwert von Arashiyama liegt in der großen Anzahl interessanter Orte in der Nähe.
Ein ruhiger Spaziergang durch die Gegend mit einem Besuch des Bambuswaldes, des Tenru-ji-Tempels, des Nonomiya-Tempels und der Togetsu-ke-Brücke lohnt sich, mehrere Stunden zu verbringen.
Wenn Sie die Villa Okotie Sanso, den Affenpark Iwatayama oder andere Sagano-Tempel hinzufügen, können Sie einen halben Tag für die Gegend reservieren.
Was ist wichtig, vor dem Besuch zu wissen
Der Spaziergang durch den Bambushain selbst ist kostenlos. Einige Tempel, Gärten und andere Sehenswürdigkeiten in der Nähe haben jedoch einen separaten Eintritt.
Erwarten Sie nicht, dass die berühmte Spur immer leer ist. Sagano ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto, daher gibt es tagsüber eine große Anzahl von Touristen.
Während des Spaziergangs ist es wichtig, die Bambusstängel nicht zu brechen und keine Inschriften darauf zu hinterlassen. Es sollte auch an den markierten Wegen gehalten und die umgebende Natur respektiert werden.
Warum es sich lohnt, den Bambuswald von Sagano zu besuchen
Der Bambuswald von Sagano ist nicht nur ein kurzer Weg zwischen hohen Pflanzen. Es befindet sich in einem der interessantesten historischen Viertel von Kyoto, wo die Natur eng mit der Kultur und Architektur Japans verbunden ist.
In einem Ausflug können Sie zwischen den hohen Bambusdicken wandern, einen alten Zen-Tempel besuchen, einen traditionellen japanischen Garten besuchen, entlang des Flusses Oi spazieren gehen und zum Panoramaplatz mit Blick auf Kyoto hinaufsteigen.
Wenn Sie Kyoto zum ersten Mal besuchen, sollten Sagano und Arashiyama mindestens einige Stunden in die Route aufgenommen werden. Und um mehr Eindrücke vom Bambushain zu erhalten, ist es besser, früh am Morgen anzukommen und sich nicht nur auf den berühmtesten Pfad zu beschränken.
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